DAS SLOWAKISCHE INSTITUT BERLIN
lädt herzlichst
zum literarischen Abend
„Die Madonna hat eine rote Seele“
Präsentation der Anthologie der sorbischen Gegenwartspoesie in slowakischer Übersetzung
Die sorbische Poesie war slowakischen Lesern bisher nur durch die Versauswahl von Kito Lorenc bekannt, die vor etwa einem Vierteljahrhundert von Vlastimil Kovalčík übersetzt wurde, sowie auch durch sporadische Übersetzungen von Dana Podracká, die überwiegend Gedichte der jüngeren Generation der gegenwärtigen Dichter übersetzte und die in literarischen Zeitschriften erschienen.
Die Anthologie Die Madonna hat eine rote Seele, die vor einem Jahr im Verlag Milanium erschien, ist eine repräsentative Auswahl von zehn zeitgenössischen sorbischen Dichtern. Vorbereitet wurde sie durch Benedikt Dyrlich, dem Autor der Einleitung der bibliographischen Angaben über die Autoren. In die slowakische Sprache übersetzt wurden die Verse von renommierten Dichtern - Ľubomír Feldek, Ján Zambor und Dana Podracká, die auch Autorin des Nachwortes ist. Peter Čačko arbeitete bei der Übersetzung der Verse in sprachlicher Hinsicht mit. Die sorbische Illustratorin Isa Bryccyna verlieh der bildkünstlerischen Ausgestaltung des Buches ihre Schönheit.
Einführung:
Peter Čačko – Übersetzer und Publizist
Gäste:
Benedikt Dyrlich – Autor und Vorsitzender des Sorbischen Künstlerbundes e.V.
Róža Domašcyna – Autorin
Christiana Pieniekowa – Autorin
Beno Budar – Autor
Daniela Humajová – Literaturinformationszentrum Bratislava
Ján Zambor – Dichter und Literaturwissenschaftler
Dana Podracká – Dichterin und Übersetzerin
Musikalische Gäste:
Liane Bertók – E-Pianoz
Tanja Donatec – Mezzosopran
Donnerstag, 09. Dezember 2010, um 19.00 Uhr
Galerie des Slowakischen Instituts , Zimmerstraße 27, 10969 Berlin
Chopin-Konzert im Schloss der Senftenberger Festung
Für Musikfreunde bietet das Museum im Schloss eine seltene Möglichkeit, Klaviermusik von Fryderyk Chopin zu hören. Im Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Sorbischen Künstlerbund, der Niederschlesischen Philharmonie Jelena Góra und dem Museum des Landkreises OSL ist es gelungen, dazu am 13. November 2010 um 19.30 Uhr einen polnischen Pianisten zu verpflichten.
Der in Gdánsk geborene Krzysztof Gotartowski bekam schon mit fünf Jahren seine erste Klavierausbildung. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik in Gdánska, dem Musizieren in Kammerorchestern und in Klaviertrios erhielt er viele Auszeichnungen bei Festivals oder Kammermusikwettbewerben in Polen.
Heute lebt und arbeitet er in Jelena Góra, leitet Klavierklassen der Staatlichen Musikschulen und reist als Konzertpianist mit verschiedenen philharmonischen Orchestern durch Europa.
In Senftenberg spielt Krzysztof Gotartowski ausschließlich Klaviermusik des in Polen geborenen Fryderyk Chopin, der bereits mit 39 Jahren verstarb. Er war einer der einflussreichsten und populärsten Pianisten und Komponisten des 19. Jahrhunderts und gilt als bedeutendste Persönlichkeit der Musikgeschichte Polens.
Neben einem Präludium sind im Konzert ein Scherzo, eine Etüde und ein Nocturne zu hören. Als Pole hat Chopin auch den heimatlichen Tänzen wie der Polonaise, der Mazurka und dem Walzer ein Denkmal gesetzt. Für Salons komponiert und für einen gekonnten Vortrag erdacht, werden sie meist in raschem Tempo gespielt. Das Konzertpublikum kann sich am 13. November im Schlossaal daran erfreuen.
Eintrittskarten für 12 € (ermäßigt 10 €) sind an der Abendkasse erhältlich, können aber auch telefonisch vorbestellt werden (Tel. Museum 03573/2628). Bei Abholung bis 12.11. gilt der ermäßigte Preis.
Gabriele Philipp
Konzertprogramm - Fryderyk Chopin
Präludium Des-dur op. 28 Nr. 15
Noctum cis-moll
Scherzo cis-moll op. 39
Walzer Des-dur op. 64 Nr. 1
Etüde Des-dur op. 25 Nr. 8
Ballade F-dur op. 38
Masurka a-moll op. 59 Nr. 1
Polones As-dur op. 53

Krzysztof Gotartowski wurde in Gańsk geboren. Mit fünf Jahren begann er bei Prof. Anna Trzemeska mit der Klavierausbildung. Seit 1970 war sein Lehrer Prof. Jerzy Sulikowski, in dessen Klasse er 1978 das Studium in der Staatlichen Hochschule für Musik in Gdańska erfolgreich abschloss. Im gleichen Jahr erhielt er eine Auszeichnung beim XII. Polnischen Pianistenfestival in Słupsk.
Er erhielt drei Stipendiate des Fryderyk-Chopin-Vereins in Warschau.
Als Mitglied des Klaviertrios erhielt er Auszeichnungen beim Wettbewerb der Kammerorchester in Wrocław (Breslau) sowie beim Włocławer Musikmai. Mit dem Klaviertrio gewann er den III. Preis beim VI. gesamtpolnischen Kammermusikwettbewerb der Hochschulen in Łódź.
Seit 1978 wohnt und arbeitet er in Jelenia Góra (Hirschberg), wo er Konzerte gibt und pädagogisch tätig ist. Zurzeit leitet er die Klavierklasse in der Staatlichen Musikschule S. Moniuszko des 1. und 2. Grades in Jelenia Góra. Von 1984 bis 1987 war er Dozent an
der Musikakademie Feliks Nowowiejski in Bydgoszcz.
Als Solist trat er mit den Orchestern der Baltischen Philharmonie, Tschenstochauer Philharmonie, Niederschlesischen Philharmonie und Sudetischen Philharmonie sowie in Kammerformationen auf. 1996 hatte er Fernsehaufnahmen beim ZDF. Er gab mehrere Konzerte im Ausland, u.a. in Deutschland, Tschechien und Finnland.
EINLADUNG ZUM CHOPIN-KONZERT
Liebe Konzertfreunde!
Im Senftenberger Schloss gibt es
am 13. November 2010, um 19.30 Uhr,
eine seltene Möglichkeit, Klaviermusik von Fryderyk Chopin zu hören.
In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Sorbischen Künstlerbund, der Niederschlesischen Philharmonie Jelena Góra und dem Museum des Landkreises OSL ist der in Gdánsk geborene Pianist Krzysztof Gotartowski zu Gast.
Auf dem Programm stehen Präludium, Walzer und Etüde in des-Dur, Nocturne und Scherzo in cis-Moll, Ballade in F-Dur, Mazurka in a-Moll und die Polonaise in As-Dur.
Lassen Sie sich von meisterhaft gespielter Chopinscher Musik verzaubern.
Eintrittskarten für 12 € (ermäßigt 10 €) sind an der Abendkasse erhältlich oder können telefonisch vorbestellt werden
(Tel. Museum 03573/2628).
Bei Abholung bis 12. November gilt der ermäßigte Eintrittspreis.
Stefan Heinz
Direktor